Im Zuge eines Routinerundgangs bemerkte ein Mitarbeiter Unregelmäßigkeiten bei einem Schlauchboot, an dem gerade die Batterie geladen wurde. Er nahm ein zischendes Geräusch sowie eine beginnende Rauchentwicklung wahr. Geistesgegenwärtig reagierte er sofort und brachte den Anhänger samt Boot ins Freie. Dort verstärkte sich die Rauchentwicklung deutlich, woraufhin umgehend der Notruf abgesetzt wurde. In weiterer Folge wurden die Feuerwehren Reifnitz, Keutschach, Schiefling, Techelweg sowie Viktring-Stein/Neudorf alarmiert. Das ersteintreffende Fahrzeug, das TLFA 2000 Reifnitz, begann unmittelbar nach dem Eintreffen mit der Brandbekämpfung. Mittels Hochdruck wurde die betroffene Batterie gekühlt und aus dem Boot entfernt. Anschließend wurde diese in einem geeigneten Behälter gewässert. Parallel dazu stellte die Besatzung des KLFA Reifnitz eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten sicher. Dank des schnellen Eingreifens konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Die nachalarmierten Einsatzkräfte konnten ihre Anfahrt abbrechen und wieder einrücken. Sicherheitshalber wurde auch das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen verständigt, da eine Person über Atemprobleme klagte. Die betroffenen Batterien wurden weiterhin gekühlt und regelmäßig mittels Wärmebildkamera kontrolliert.
Nach rund einer Stunde konnten die eingesetzten Kräfte wieder abrücken und die Einsatzstelle an die Polizei sowie den Betreiber übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
TLFA 2000 Reifnitz
KLFA Reifnitz
Feuerwehr Keutschach
Feuerwehr Schiefling
Feuerwehr Techelweg
Feuerwehr Viktring-Stein/Neudorf
PI Reifnitz
Rotes Kreuz